Hintergrundmaterial meines Vortrages

Mit einer speziellen Betonung der ganzheitlichen Krebstherapie

Are Simeon Thoresen

Meine ganze Praxis (und mein Denken) basiert auf den Erfahrungen, dass die visuelle Welt im Bezug auf die energetische Welt eine sekundäre Rolle einnimmt.

Dies könnte zu folgendem Grundsatz führen:



Um diese Grundsätze verstehen zu können, müssen wir verstehen, wie eine Krankheit entsteht.

Im ganzheitlichen Denken, ist ein Ungleichgewicht in einem Prozess (normalerweise eine Leere) die Wurzel einer Krankheit, ein Ungleichgewicht in einem der 12 fundamentalen Prozesse des Körpers, in denen die Krankheit sich manifestieren kann. Denken Sie, zum Beispiel, an Hochleistungskühe. Diese Kühe haben extrem „gestresste“ Euter. Bei denen ist das Euter oft der anatomische Schwachpunkt und Mastitis ist meistens die hervorstechende Beschwerde. Die konventionelle Veterinärmedizin behandelt Mastitis oft mit Antibiotika oder anderen Medikamenten, um die Entzündung zu hemmen zusätzlich zu Behandlungen, welche die Funktion des Euters unterstützen. Die Behandlung konzentriert sich auf die Pathogene, durch welche die Mastitis hervorgerufen wurde. Im Gegensatz dazu, hat die ganzheitliche Medizin einen ganz anderen Ansatz. Sie betrachtet das Ungleichgewicht in einem Prozess als Voraussetzung, die es dem Stressor erlaubt, sich als Läsions-Symptomen Komplex in der geschwächten Struktur zu manifestieren. In diesem Beispiel das Ungleichgewicht in dem Prozess, das der Mastitis erlaubt, sich zu manifestieren. In dem vorliegenden Beispiel könnte die Ursache des Ungleichgewicht eine Leere im Funktionsbereich der Niere (Ni) liegen, die durch viele Kalbungen verursacht wunde. Diese Leere ermöglichte es einem pathogenen Faktor, wie Kälte oder Wind, den Organismus noch weiter zu schwächen. Es könnte sich auch um eine Inbalance im Funktionsbereich der Leber (Le) handeln, die aufgrund chronischer Mangelernährung entstand. Eine plötzliche Futterumstellung führte dann zu einer weiteren Schwächung der Le.

Beim Therapieentscheid ignoriert die konventionelle Veterinärmedizin die zugrundeliegenden oder auslösenden Ursachen.

Um eine schwerwiegende Krankheit in einem Körper auszulösen, der sich in perfekter innerer Ausgewogenheit befindet, respektive in dem alle Prozesse im Gleichgewicht ablaufen, muss ein entsprechend starker pathogener Einfluss (externer oder interner Faktoren) vorliegen.

Unglücklicherweise sind nur wenige Individuen vollkommen ausgeglichen. Darum besteht auch ein so grosses internationales Interesse an Trainingsprogrammen, welche Menschen helfen, physisch und mental „fit“ zu sein. Diese Programme beinhalten körperliche Fitness und Ausdauertraining, Kampfkünste, Tai Chi, Meditation und Stress kontrollierende Programme wie Yoga, Qigong usw. und vom Staat gesponserte Programme für gesunde Lebensführung. Die Letzteren umfassen Verordnungen bezüglich Luftverschmutzung und Abwassersystemen, Sicherheit am Arbeitsplatz, persönliche Hygiene, gesunde Ernährung, Nichtraucher- Kampagnen, Kontrollen von Alkohol und Drogen usw. Trotz all dieser Massnahmen unternehmen viele Menschen nichts, um ein komplettes, körperliches und mentales Gleichgewicht zu erhalten.


Ein Ungleichgewicht in einem Prozess schwächt die adaptive Kapazität des Körpers, sich gegen innere oder äussere Stressoren zu wehren, beide agieren als Stressoren. Wenn dann eine Kuh noch eine schwache Struktur hat, dann kann diese Kombination es einer Krankheit erlauben, sich zu manifestieren (Mastitis, falls das Euter die schwach Struktur ist), auch wenn der Stressor relativ klein ist.

Kürzliche Untersuchungen bei Hochleistungskühen zeigten, dass die Fruchtbarkeit (Empfängnisraten, Tage vom Abkalben bis zur erneuten Aufnahme usw.) in dem Maße sinkt wie der Milchertrag ansteigt. In der Natur, wenn die Kuh ihr säugendes Kalb ernähren will, muss sie nur 400 – 600 kg Milch pro Laktation produzieren. Das kann sie mit einer minimalen Trockenfutteraufnahme und minimalen Stoffwechsel-Stress im Verdauungstrakt und Belastung der Funktionskreise Leber (Le), Milz/Pankreas (MP) und Niere (Ni) bewerkstelligen. Aufgrund von Genmanipulation und Selektion auf hohen Milchertrages produzieren heutzutage jedoch viele Milchkuhherden einen Durchschnitt von 7000 – 9000 kg Milch und mehr pro Laktation. Dies übt einen enormen Stress auf den Stoffwechsel in allen Systemen der Kuh aus. Nebst Mastitis und Lahmheit ist gestörte Fertilität ein riesengrosses Problem in diesen Herden. Die Empfängnisrate liegt in diesen Hochleistungsherden oft bei <40 %, im Vergleich zu 60 – 70 % bei weniger ertragsreichen Herden. Diese Kühe haben dem Milchertrag gegenüber der Schwangerschaft „den Vorrang“ gegeben. In TCM fällt die Schwangerschaft/ Reproduktion unter die Kontrolle des Funktionsbereiches der Niere (Wasserphase) und der Leber (Holzphase).

Bei diesen Kühen kann Ni und Le der defizitäre Prozess sein. Leere im Bereich von Ni und Le kann wiederum die Grundlage der Mastitis oder von Reproduktionsproblemen sein.


1. Ungleichgewicht der Prozesse

Wir Menschen sind stolz auf unsere einzigartige Individualität. Auch wenn wir uns ähnlich sehen wie Erbsen im Topf oder Wassertropfen, auch wenn wir die gleichen schwachen anatomischen Strukturen aufgrund der gleichen Arbeit haben, sind keine zwei von uns einander gleich. Wir haben alle unsere genetischen Unterschiede, unsere Eigenarten, unsere Stärken und Schwächen, unsere Freuden und Sorgen, unsere Ängste und Einsamkeit. Und es sind diese subtilen Unterschiede, die das eine Individuum vom anderen unterscheiden. Jeder von uns ist ein einzigartiges Individuum. Das Gleiche gilt für die Tiere. Je mehr ich mit Tieren arbeite, umso erstaunter bin ich, wie verschieden und individuell diese sind. Zwei Traber, welche dieselbe Arbeit machen, dasselbe Training haben und dasselbe Futter fressen, haben können dennoch total verschiedene geschwächte Prozesse zeigen, welche sie einzigartig machen. Einer mag eine Schwäche im Bereich der Blase (Bl) und damit des Wasserelements zeigen und ist schnell verängstigt. Der andere hat vielleicht eine schwache Milz und dadurch Verdauungsprobleme nach einem Futterwechsel.

Bei der ersten Bestandesaufnahme ist es sehr wichtig, beim gleichen Tier zwischen der schwachen Struktur und dem Ungleichgewicht in einem Prozess zu unterscheiden.


Es ist auch sehr wichtig daran zu denken, dass verschiedene Inbalancen ähnliche Läsion-Symptomen Komplexe hervorrufen können, da die schwache Struktur wie „ein Unfall, der noch passieren soll“ ist.

Pathogenen Faktor (destruktive Emotionen) und dem Ungleichgewicht in einem Prozess zu unterscheiden. Das letztere ist gewöhnlich ein lebenslanger schwacher innerer Prozess, wohingegen der innere pathogene Faktor normalerweise eine Kombination von alltäglichen Stressoren ist, welche ein unvermeidlicher Teil des Lebens sind. Alle inneren pathogenen Faktoren schwächen den im Ungleichgewicht befindlichen Prozess noch weiter. Besteht jedoch zwischen dem internen pathogenen Faktor und dem im Ungleichgewicht befindlichen Prozess / Element eine Beziehung hat dies besonders nachteilige Wirkungen. (Jedes der 5 Elemente ist für einen bestimmten internen pathogenen Faktor besonders empfänglich).

Es ist sehr wichtig zu verstehen, dass bei allen Tiere oder Menschen individuelle Ungleichgewichte vorliegen. Wenn ein pathogener Faktor akut oder chronisch angreift bestimmt der im Ungleichgewicht befindliche Prozess welcher Läsion-Symptomen Komplexe an der schwachen Stelle ausgelöst wird.

Bei Trabern sind alle Gelenke normalerweise großer Belastung ausgesetzt, in besonderem Maße gilt das rechte Karpalgelenk. Jegliche Überbelastung oder Stress kann in Kombination mit einem geschwächten Prozess Schmerzen in diesem Gelenk auslösen. Oft bitten fordern mich Besitzern auf, um diese Lahmheiten aus dem Karpalgelenk zu behandeln. Statt das Gelenk zu behandeln, suche ich nach dem schwächsten Prozess. In manchen Fällen kann es eine Leere im Bereich der Niere nach einer Geburt sein (verschlimmert durch kaltes Wetter und lang einwirkendem Wind), ein MP Mangel aufgrund eines Futterwechsels (der durch unregelmässiges Füttern verschlimmert wurde) oder eine Leere der Lunge, die seit der Geburt besteht (und durch Einatmen von Staub verschlimmert wurde). Wenn der schwächste Prozess bestimmt ist, behandle ich diesen als die Wurzel des Problems. Wenn ich es geschafft habe, den pathogenen Faktor zu identifizieren, werde ich sicher versuchen diesen zu beseitigen (das Tier vor Kälte, unregelmässigem Füttern oder Staub schützen lassen). Nachdem all dies erledigt ist, ist es normalerweise nicht nötig, das schmerzende Gelenk zu behandeln, aber wir können das Gelenk natürlich auch behandeln.

Dieses ganzheitliche Konzept ist sehr wichtig. Das bedeutet, dass zwei Pferde mit dem genau gleichen Symptom (Lahmheit aus den Karpalgelenk rechts) verschieden behandelt werden, in Abhängigkeit von dem Prozess, dessen Ungleichgewicht die zugrundeliegende energetische Ursache ist. Umgekehrt gilt, wenn wir den Prozess der im Ungleichgewicht ist, korrekt diagnostizieren und behandeln, verschwindet die Lahmheit aus dem Karpalgelenk früher (normalerweise viel früher) als gewöhnlich und die Störung taucht für lange Zeit nicht wieder auf. Andere Beschwerden wie Kopfschmerzen, Hautbeschwerden und Schuppen verschwinden auch, wenn wir den Mangel behandeln.

Wenn man im Gegensatz dazu nur den Läsion-Symptomen Komplex behandelt, indem man die „Kochbuch-Punkte“ für Karpalschmerzen verwendet, oder konventionelle, Symptome unterdrückende Analgetika/entzündungshemmende Medikamente verabreicht, können die klinischen Resultate auch so gut sein, doch die Beschwerden tauchen früher wieder auf. Zusätzliche Beschwerden werden nicht gleichzeitig mit der Hauptbeschwerde verschwinden, wenn die Behandlung nur symptomatisch ist.


2. Der Stressor – pathogene Faktor

Damit sich ein Läsion – Symptomen Komplex in der schwachen Struktur bilden kann ist ein Stressor / pathogener Faktor notwendig. Als pathogene Faktoren oder Stressorenwerden alle Einflüsse bezeichnet die den Körper zu stark beanspruchen und schwächen. Sie können physischen, psychischen oder spirituellen Ursprungs sein. Wir sind uns dieser Stressoren oft bewusst. Zum Beispiel bemerken wir oft, dass die „Ursache“ einer Beschwerde ist, dass wir zuviel zu Abend essen, dass die Rennbahn zu hart war oder viel nasser als sonst, oder dass die Tiere viel mehr Stress ausgesetzt waren oder einer ganz anderen Routine als der gewohnten. Aber der Stressor ist nicht die wirkliche Ursache der Krankheit; er ist nicht mal der wichtigste Faktor, es sei denn, er ist extrem stark. Dasselbe gilt für die schwache Struktur, ausser sie ist extrem schwach. Auch ist es für einen milden Stressor sehr schwierig, in einem gut ausgeglichenen Körper (Bsp. kein Prozess Ungleichgewicht) eine Krankheit hervorzurufen.

Ein starker Stressor kann ein Ungleichgewicht im Prozess auslösen.

Es ist wichtig, bei der diagnostischen Evaluation alle Faktoren zu beachten und darüber zu entscheiden, ob der Stressor eventuell stark genug war, um von sich aus einen Mangel Prozess auszulösen.

Ist ein Stressor stark genug, um eine Krankheit auszulösen, sollte man in der Zukunft versuchen, ähnliche Stressoren zu vermeiden. Das ist eine sehr gute Präventivmedizin. Ein starkes und ausgeglichenes Tier ist hierbei das Hauptziel. Ein Tier, das den wechselnden Einflüssen seiner Umgebung und dem alltäglichen Hin und Her widerstehen kann, ohne auf diese Einflüsse mit Krankheiten zu reagieren.

In der TCM ist die beste Therapie, das Qi aufzubauen oder auszugleichen (falls ein Prozess Ungleichgewicht vorhanden ist), oder den Stressor, die Qi-Blockade, den Schleim usw. zu beseitigen. Jegliche symptomatische Therapie ist zweitrangig.

Überwältigt ein pathogener Faktor das Wei - Qi (Abwehr - Qi des Organismus), hinterlässt er seinen Fingerabdruck (seine einzigartige Ansammlung von Zeichen). Ein vertieftes Wissen über die fünf Wandlungsphasen hilft uns beim einordnen der pathogenen Faktoren. Haben wir diese mal erkannt, können Rückschlüsse auf den Ursprung des auslösenden Faktors (Stressor) ziehen. Die Klassifikation des Läsion – Symptomen Komplexes basiert auf der Eigenart und Einzigartigkeit des Läsion – Symptomen Komplexes. Die Symptome können trocken, schmerzhaft, heiss oder dumpf (ödematös) sein. Die TCM ordnet oder bezeichnet diese aufgrund der Wandlungsphase, zu der das Symptom gehört. Das ist sehr wichtig.


Diese Beobachtungen weisen darauf hin


3. Die schwache (anatomische) Struktur

Alle Menschen und Tiere sind sterbliche Kreaturen. Jede Kreatur hat ihre eigene „Achillessehne“, ihre schwache Struktur oder Bereiche, die für Krankheiten empfanglich sind oder an denen sich Folgen von Überbelastung oder Stress sich zeigen oder einfacher manifestieren können. Stress manifestiert sich bei jedem auf eine andere Art. Einige entwickeln Asthma oder einen Herzinfarkt. Andere entwickeln einen oder mehrere Läsion – Symptomen Komplexes; wie Säurereflux, Magen-Darm-Geschwüre, Muskelkrämpfe, Asthma, Verstopfung, Kolitis, Störungen im Urogenitaltrakt oder in der Fruchtbarkeit, Arthritis, Arthrose (eingeschränkte Gelenkbewegung), Kopfschmerzen usw. Wieder andere entwickeln psychische oder mentale Entsprechungen dieser körperlichen Symptome: Schlafstörungen, Erregbarkeit oder Manie, Besessenheit, Apathie oder mentale Fixation, Klaustrophobie, Anspannung, Impotenz, Aggression oder Angst usw.

Jegliche Art von Stress, Krankheit oder Unausgeglichenheit zeigt sich in der schwachen Struktur. Daher folgern wir falsch, wenn wir denken, dass Lu - Symptome ihren Ursprung in der Lunge, Ni - Symptome in der Niere, He - Symptome im Herz haben müssen usw. Hat ein Tier eine vorherrschende schwache Struktur, zum Beispiel das Euter bei Hochleistungskühen, werden alle Prozess Ungleichgewichte sich als Mastitis manifestieren. Hat ein Tier keine Schwachstelle, können Krankheiten sich nicht so einfach entwickeln. In diesem Fall bezieht sich der Läsion – Symptomen Komplex normalerweise auf die speziellen Eigenarten des Stressors oder des Prozess Ungleichgewichtes. Aber für gewöhnlich kann sich eine Krankheit nur dann manifestieren, wenn der Stressor stark genug ist, oder der Prozess im Bezug auf die Schwäche der schwachen Struktur genügend unausgeglichen wirkt. Wenn wir die schwache Struktur des Tieres kennen, sollten wir gewöhnlich an einem anderen Ort schauen, um den wirklichen Ursprung (Prozess Ungleichgewicht, Veranlagung) und die auslösende Ursache (Stressor) zu finden, welche veranlassen, dass die Krankheit sich in der schwachen Struktur manifestieren kann.

Zum Beispiel:

Persönliche Gespräche mit einem Deutschen Physiotherapeuten zeigten mir, dass alle Pferde, welche über eine Periode von zwei Jahren vom gleichen Reiter geritten werden, die Probleme (Symptome) des Reiters übernehmen. Sie entwickeln Fehlfunktionen in derselben Struktur oder in denselben Gelenken wie der Reiter.

Wir müssen lernen, alle Daten und klinischen Befunde, welche uns präsentiert werden, ganzheitlich zu betrachten und sie zueinander in Bezug zu setzen. Und zwar auf eine Art, die uns ermöglicht, die wirkliche Krankheit zu sehen, zu erkennen und zwischen der äusseren und inneren Ursache (Prozess Ungleichgewicht, unausgeglichene Emotionen) zu unterscheiden. Das muss so gemacht werden, dass wir diese Faktoren von den Umwelt-, futterabhängigen, zuchtabhängigen, psychologischen, erworbenen oder geerbten Prozess Ungleichgewichten ableiten können.

Bei den meisten Krankheitsfällen, müssen alle drei Faktoren (Prozess Ungleichgewicht, Stressor und schwache Struktur) interagieren. Diese Interaktion erlaubt einer Krankheit sich zu manifestieren und die wichtigste Ursache einer Krankheit ist das Ungleichgewicht von Prozessen.

Die Beziehung und Abhängigkeit zwischen der schwachen Struktur, dem Stressor und des Prozess Ungleichgewichtes in der Entwicklung des Läsion - Symptomen-Komplexes können von Krankheit zu Krankheit variieren. Es ist daher sehr wichtig, diese drei Faktoren zu evaluieren, wenn wir einen Patienten evaluieren.


Um die Krebsbehandlung zu verstehen, müssen wir verstehen, wie Exzesse entstehen.

Sie entstehen durch Mangel an Kontrolle von ihrem Ko-Vater (dem kontrollierenden Element im Ko – Zyklus: Feuer ist der Ko-Vater von Metall & Wasser, Erde ist der Ko-Vater von Wasser, Metall ist der Ko-Vater von Holz, Wasser ist der Ko-Vater von Feuer und Holz ist der Ko-Vater von Erde).

Wenn der Vater schwach ist, wird der Sohn ein Krimineller.

Ich beginne über meine Theorie zu sprechen, indem ich versuche aufzuzeigen, was mein Verständnis der wichtigen kausalen Faktoren beim Krebs und die allgemeinen Wege zum Unterstützen sind, im Gegensatz zum Kontrollverlust, der unweigerlich bei Krebs beteiligt ist. Ich werde mich vor allem auf die Diagnose des primären Organs, Gewebes, Region oder Meridians konzentrieren, wo der Krebs sich zuerst manifestierte (aufgrund des dortigen Kontrollverlusts über das Zellwachstum). Ich lege den Fokus dann auch noch auf die Identifikation der Kontrollphase, deren Stimulierung einen Fall unterstützen kann, wenn nicht sogar die Kontrolle wieder ganz zurückgewonnen werden kann.

meines.vortrages.command.points.jpg

Command points.

Hintergrundtheorie

Um zu verstehen wie Akupunktur (AP) Krebserkrankungen beeinflussen kann, muss man zuerst die Grundlagen des Krebses verstehen, sowie auch die Rolle des Immunsystems bei der Entwicklung dieser gefürchteten Krankheit.

Veränderung ist das ultimative Gesetz des Lebens und der Natur. Innerhalb dieses Gesetzes sind Veränderung, Teilung, Wachstum, Vermehrung und aktiver Metabolismus vollkommen normale und gesunde, zelluläre Vorgänge. Bei jungen Tieren und Kindern ist eine hohe Zellaktivität normal. In einem gewissen Stadium wird das zelluläre Wachstum langsamer und hört dann ganz auf. Das ist ein normales Verhalten in einem organisierten Organismus, aber nicht in der Zelle selbst. Wenn das zelluläre Wachstum andauert, oder bei einem Erwachsenen wieder beginnt, bezeichnet man das als Krankheit. Abhängig von der Geschwindigkeit und dem Verhalten des Wachstums, ist die Diagnose gut- oder bösartiger Tumor.


Zelluläre Kontrollmechanismen

Der Organismus verfügt über einige Mechanismen um Wachstum und Vermehrung der Zellen zu regulieren. Diese Kontrollmechanismen sind notwendig, um das normale Zellverhalten des Wachstums und der Vermehrung zu kontrollieren. Wie bei den Menschen, braucht die Gemeinschaft einige Mechanismen um zu vermeiden, dass sich gewisse Individuen ausbreiten, wachsen und mehr Ressourcen brauchen als die anderen Individuen, Gruppen, Gesellschaften usw. Ohne diese Kontrollen, könnte die Überheblichkeit gewisser Individuen zu einer unausgeglichenen Gesellschaft mit einem grossen Risiko für die Stabilität der ganzen Gemeinschaft führen. Darum haben alle zivilisierten Gemeinschaften Gesetze (Verkehrsgesetze, Waffengesetze, Steuergesetze usw.) und Kontrollmechanismen für das Gemeinwohl. Sie verfügen aber auch über Instanzen, welche das Einhalten der Gesetze durchsetzen können: Polizei, Verkehrskadetten, Richter, Gefängnisse usw.. Aber in Zeiten von ernsthafter Belastungen, Zerstörungen, Krieg und Katastrophen, werden viele dieser Gesetze missachtet, ausser Kraft gesetzt oder einfach ignoriert. Das macht, dass Chaos und Anarchie übernehmen können. Eine Folge davon ist, dass gewisse Personen an Macht, Reichtum und Profit gewinnen, die Rechte ihrer Mitbürger missachten, sogar das Recht auf Leben. Das ist genau das, was im Körper abgeht, wenn er stark belastet wird oder unter Schock und Zerstörung leidet.

Einige Ärzte betonen immer wieder die Beziehung zwischen Mangel an Selbstwertgefühl (durch forcierte Kündigung oder ungeplante frühzeitige Pensionierung in der Arbeitswelt), Schock, schlimmer Stress, Scheidung, Tod eines geliebten Menschen oder Umweltbelastung als Auslöser für Krebs beim Menschen. Oft kann der Beginn des Krebses auf einen bestimmten Vorfall, wie oben erwähnt, zurückgeführt werden. Diese Ereignisse verursachen einen Kontrollverlust, dadurch erhalten die Zellen die Erlaubnis sich ohne weiteres zu vermehren.

Wir sollten uns bewusst sein, dass eine ununterbrochene Belastung durch Abgase, Lärm, Musik, Radio, TV, Computer-Bildschirme, zahlreiche Gerüche, neue Geschmäcker und Nahrungsmittelzusatzstoffen neue Stressoren bedeuten, welche viele Menschen nicht meiden können oder wollen. Diese Stimuli sind relativ neu aus der Sicht der Evolution. Die Menschheit war solchen Stressoren während Millionen von Jahren nicht ausgesetzt. Plötzlich während den letzten Jahrzehnten haben wir die Kontrolle über unsere gesunde, natürlichere Umwelt verloren, und wir werden dazu gezwungen, vermehrt in unnatürlichen Umgebungen zu leben, einem Meer von Stressoren. Wir sind oft ungewollt Opfer von all diesen neuen sensorischen Inputs, und unsere Bewältigungsmechanismen werden bis an die Grenze getestet. Die ungünstige Veränderung mit den dazu gehörigen Gefühlen von Hilflosigkeit, etwas zu verändern, und unsere verminderte Fähigkeit den raschen Veränderung gerecht zu werden, sind sehr wahrscheinlich die hauptsächliche Ursache dafür, dass immer mehr Menschen und Tiere an Krebs erkranken.


Zurückgewinnen der verlorenen Kontrolle

Es gibt verschiedene Wege, um die geeignete Kontrolle über die Anarchie und die ausser Kontrolle geratenen Zellen zurückzugewinnen.

  1. AP Behandlung: Meiner Meinung nach, ist AP die wichtigste aller Komponenten eines Behandlungsplanes. Um diese Behandlung wirkungsvoll anzuwenden, muss man eine akkurate AP-Diagnose erstellen. Man muss darauf zielen, die primäre Stelle des Krebses zu orten, zB. das Gewebe, Organ oder der Meridian, welche das Symptom des Kontrollverlustes anzeigen, den Krebs. Aufgrund der Diagnose muss man dann den besten AP-Punkt auf seinem Ko-Grossmutter (Kontrollierend) Meridian auswählen und behandeln, um das primär kanzeröse Organ oder Gewebe des abweichenden Ko-Enkel unter Kontrolle zu bringen. Ist die Kontrolle im primären Gewebe wieder hergestellt, kann man auch eine gute Kontrolle der Metastase erwarten.
  2. Optimierung der spirituellen Unterstützung: Diejenigen, denen Gebete oder religiöse Handlungen, Gespräche mit Priestern, Seelsorgern oder spirituellen Beratern etwas bedeuten, oder bedeutet haben, können Zuversicht, Hoffnung, Glaube und Selbstliebe finden und wiedererwecken. Das kann oft auch einen inneren Frieden bringen und einen tieferen Bewältigungsmechanismus, auch wenn ein Krebs im Endstadium dadurch nicht geheilt wird.
  3. Optimierung der Stressreduktion: Wir müssen versuchen den Stress, dem der Körper ausgesetzt ist, so weit wie möglich zu reduzieren. Der Krebskranke muss alles daran setzen, das sensorische Nervensystem vor überwältigenden Einflüssen zu schützen. Er/Sie sollte die tägliche Belastung durch konstante Stressoren wie Lärm, Nachrichten, Gerüche und all die mit Informationen überfüllten Inputs des modernen Lebens zu meiden. Die gilt für Mensch und Tier.
  4. Optimale Ernährung: Die Nahrung sollte vollwertig und frei von Stressoren wie unnötige Zusatzstoffe sein. Sie sollte ausgeglichen sein und dafür sorgen, dass Yin und Yang im Gleichgewicht stehen. Sie muss viel Gemüse, vor allem grünes Gemüse wie Brokkoli sowie auch milchsäurehaltige Gemüse wie Sauerkraut enthalten. Auch Nahrungsmittel, welche reich an gewissen Spurenelementen wie Selen, Vitamin E und Kupfer sind, können das Immunsystem unterstützen und ihm helfen die abnormen Zellen zu erkennen und zu zerstören. Auch gewisse Kräuter, vor allem diejenigen reich an Antioxidantien, sowie Heilkräuter können den Körper im Kampf gegen Krebs unterstützen. Mehr darüber kann in Büchern nachgelesen werden und ist nicht das Hauptthema dieses Artikels.
  5. Optimierung der psychologischen Unterstützung: Psychosomatische Komponenten sind beim Krebs sehr wichtig. Der mentale Gemütszustand sollte ruhig sein. Wir müssen versuchen im Geist und Gemüt Ruhe und Frieden herzustellen, und emotionale Unausgeglichenheiten, welche den Zustand verschlechtern zu meiden. Dies sind: zuviel Aufregung, Sorgen, Kummer, Trauer, Angst, Zorn und Wut. Der Geist muss auf den Überlebenswillen eingestimmt werden. Der Mensch braucht vielleicht ein Training, um die Zellen, welche ausser Kontrolle sind, mit dem Willen zu bekämpfen. Bei Menschen kann dies mit Hilfe von Visualisation und Selbsthypnose gemacht werden. Man kann sich eine Kampfszene vorstellen, wo die guten Soldaten oder weissen Blutkörperchen, die Krebszellen angreifen und den Krieg gewinnen. Betroffene Menschen können auch lernen, ihre Abwehrmechanismen zu stärken und zu verbessern. Kurse in Tai Qi, Qigong, Entspannungstechniken oder Yoga und Stärkung des Selbstbewusstsein, können hier Unterstützung bieten. Techniken der psychologischen Unterstützung können bei Menschen hilfreich sein, aber sind beim Tier schwierig anzuwenden. Tierbesitzer können jedoch dem betroffenen Tier helfen, indem sie ihm gut zureden und sich vorstellen wie der Kampf im Tierkörper stattfindet.

Bitte Online lesen Sie die 41 seiten vollständigen Vorträge als Acrobat-PDF
—> Hintergrundmaterial meines Vortrages


Laden Sie den gesamten 41-seitigen Vortrage als Acrobat-PDF herunter:
—> "Hintergrundmaterial meines Vortrages"—> Adobe Acrobat .pdf icon

Der direkte Download von html5 wird möglicherweise in den Browsern Internet Explorer, Safari und Opera vor Version 12 nicht unterstützt. (Wenn dies der Fall ist, müssen Sie den Browser Datei/Sparen verwenden, um in diesen herunter zu laden.)



Zurück —> zur Deutsch Artikel -Index..

.